Einbürgerungstest — die wichtigsten Fragen

Alle wichtigen Fragen zum Einbürgerungstest kurz und verständlich beantwortet: Was er kostet (ca. 25 €), wie lange er dauert, wie er abläuft, wie viele Fragen Sie richtig brauchen (17 von 33), wie lange das Zertifikat gültig ist, wer den Test machen muss und wer davon befreit ist.

Diese Seite ist ein kompakter Überblick. Einen vollständigen Überblick über den Einbürgerungstest, inklusive der Möglichkeit, direkt online zu üben, finden Sie auf der Hauptseite. Wenn Sie den Aufbau genauer verstehen möchten, lesen Sie die Seite zu den 33 Fragen des Tests. Wie der Test in die Einbürgerung insgesamt eingebettet ist, erklärt die Übersicht zur Einbürgerung in Deutschland.

Auf einen Blick

Kosten
In der Regel etwa 25 €, zahlbar bei der Anmeldung; bei jeder Wiederholung erneut fällig.
Fragen
33 Multiple-Choice-Fragen (4 Antworten, 1 richtig).
Bestehensgrenze
Mindestens 17 von 33 richtig; keine Minuspunkte für falsche Antworten.
Dauer
60 Minuten, keine Hilfsmittel erlaubt.
Gültigkeit
Das Zertifikat „Leben in Deutschland“ ist unbefristet gültig.
Befreiungen
Unter 16-Jährige sowie Personen, die aus gesundheitlichen oder Altersgründen nicht antreten können.

Was ist der Einbürgerungstest?

Der Einbürgerungstest ist ein bundesweit einheitlicher Test aus 33 Multiple-Choice-Fragen zu Politik, Geschichte und Gesellschaft in Deutschland sowie zu Ihrem Bundesland. Er weist nach, dass Sie über Grundkenntnisse der Rechts- und Gesellschaftsordnung verfügen. Ein bestandener Test ist Voraussetzung für die Einbürgerung und führt zum Zertifikat „Leben in Deutschland“.

Was kostet der Einbürgerungstest?

Der Einbürgerungstest kostet in der Regel etwa 25 Euro. Die Gebühr ist bei der Anmeldung an der Teststelle, meist einer Volkshochschule, zu entrichten. Muss der Test wiederholt werden, fällt die Gebühr von rund 25 Euro erneut an. Vorbereitungskurse oder Übungsmaterialien sind separat und nicht in dieser Gebühr enthalten.

Wie viele Fragen muss man richtig beantworten?

Zum Bestehen müssen Sie mindestens 17 der 33 Fragen richtig beantworten. Das ist etwas mehr als die Hälfte. Es gibt keine Noten, der Test gilt entweder als bestanden oder als nicht bestanden. Falsche Antworten geben keine Minuspunkte, es zählt nur die Zahl der richtigen Antworten.

Wie lange ist der Einbürgerungstest gültig?

Das Zertifikat „Leben in Deutschland“, das Sie bei bestandenem Einbürgerungstest erhalten, ist unbefristet gültig. Es verfällt nicht und muss nicht erneuert werden. Sie können den Nachweis also auch Jahre später noch für Ihren Einbürgerungsantrag verwenden.

Wie läuft der Einbürgerungstest ab?

Sie erhalten einen Fragebogen mit 33 Multiple-Choice-Fragen und haben 60 Minuten Zeit. Jede Frage hat vier Antwortmöglichkeiten, von denen genau eine richtig ist. Sie markieren Ihre Antworten auf einem Antwortbogen. Hilfsmittel sind nicht erlaubt. Das Ergebnis und, bei Bestehen, das Zertifikat erhalten Sie einige Wochen später.

Wer muss den Einbürgerungstest machen?

Grundsätzlich muss jede Person, die in Deutschland eingebürgert werden möchte, den Einbürgerungstest ablegen und bestehen. Der Nachweis von Kenntnissen der Rechts- und Gesellschaftsordnung ist eine gesetzliche Voraussetzung für die Einbürgerung. Ausnahmen gelten nur für bestimmte Personengruppen.

Wer ist vom Einbürgerungstest befreit?

Vom Einbürgerungstest befreit sind unter anderem Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren sowie Personen, die aufgrund einer Krankheit, einer Behinderung oder ihres Alters den Test nicht ablegen können. In solchen Fällen ist in der Regel ein entsprechender Nachweis, etwa ein ärztliches Attest, bei der zuständigen Behörde vorzulegen.

Wo kann man den Einbürgerungstest machen?

Der Einbürgerungstest wird an zugelassenen Teststellen abgenommen, in den meisten Fällen an Volkshochschulen (VHS). Sie melden sich direkt bei der Teststelle an und vereinbaren einen Termin. Welche Stellen in Ihrer Nähe zugelassen sind, erfahren Sie über die Volkshochschule vor Ort oder über offizielle Informationen des BAMF.

Was ist der Unterschied zwischen „Leben in Deutschland“-Test und Einbürgerungstest?

Es ist derselbe Test. Der Test „Leben in Deutschland“ und der Einbürgerungstest haben das gleiche Format mit 33 Fragen aus demselben Fragenkatalog. Wer den Test besteht, erhält das Zertifikat „Leben in Deutschland“, das zugleich als bestandener Einbürgerungstest gilt und für die Einbürgerung anerkannt wird.

Was passiert, wenn man den Einbürgerungstest nicht besteht?

Wer weniger als 17 der 33 Fragen richtig beantwortet, hat den Test nicht bestanden. Sie können den Einbürgerungstest beliebig oft wiederholen, jeweils gegen eine erneute Gebühr von etwa 25 Euro. Es gibt keine Begrenzung der Versuche. Nach bestandenem Test erhalten Sie das Zertifikat für Ihre Einbürgerung.

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Immer die aktuellen Vorgaben bei der zuständigen Stelle prüfen. Gebühren, zugelassene Teststellen und Ausnahmeregelungen können sich ändern. Verbindliche Auskünfte erteilen die Einbürgerungsbehörde, die Volkshochschule vor Ort und das BAMF.

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Bereit für die Vorbereitung? Starten Sie mit den 33 Fragen im Detail oder üben Sie direkt online alle Fragen. Alles zum Verfahren rund um die Staatsbürgerschaft finden Sie unter Einbürgerung in Deutschland.

Zuletzt aktualisiert: 22. Juli 2026 · GoethéB1 ist unabhängig und steht in keiner Verbindung zum BAMF oder Goethe-Institut.